16.86

Hexagon TU Darmstadt
Sanierung Hörsaal

2016 – 2023

Projekt Daten

  • Architekt Christl + Bruchhäuser GmbH
    Freie Architekten BDA, Frankfurt/Main
  • Bauherr Technische Universität Darmstadt
  • Bauzeit 2016 – 2023
  • Bearbeiter M. Nieländer, M. Brand
  • Leistungen Tragwerksplanung LPH 1 – 8
  • Bauvolumen BGF ca. 2.840m² und BRI 12.800 m³

Baubeschreibung

Bei diesem Bauvorhaben handelt es sich um den Umbau und die Sanierung eines denkmalgeschützten Hörsaalgebäudes der TU-Darmstadt. Der Bau ist ein hexagonaler Massivbau mit einer Länge von 32,5 m und einer Breite über Eck von 32,0 m, welches an das benachbarte Institutsgebäude S3/10 anschließt.

Das Gebäude ist größtenteils unterkellert und verfügt über Erd- und zwei Obergeschosse. Parallel zu den im Erd- und den Obergeschossen überwiegend verglast ausgeführten Fassaden verlaufen massive Innenwände und bilden eine ringförmige Erschließung um die im Kern angeordneten Hörsäle. Die Westfassade ist eine geschlossene Mauerwerkswand, entlang der sich Erschließungsflure erstrecken. Die Treppen befinden sich in den Erschließungsfluren und verbinden die Geschossebenen. Die Dachkonstruktion des großen Hörsaals besteht aus Stahlfachwerkträgern und Betonhohldielen. Der vorhandene Zwischenbau für die Gebäudeerschließung ist eine Mischkonstruktion aus Stahl- und Stahlbetonbauteilen, wobei einige Stahlträger korrodiert waren. Die Außenzugangstreppe musste aufgrund von Feuchteschäden ersetzt werden.

Besondere Herausforderungen bei diesem Vorhaben waren die denkmalgerechte Sanierung des historischen Gebäudes und der Gebäudehülle unter Beibehaltung seines Charmes, die Integration modernster Medientechnik, um den Vorlesungsbetrieb zeitgemäß auszustatten, sowie die Gewährleistung von Barrierefreiheit für alle Nutzer.

Darüber hinaus erforderte die Abwägung von Erhalt und Ersatz bestehender Bauelemente eine sorgfältige Planung, um den Charakter des Gebäudes zu bewahren und gleichzeitig zeitgemäße Standards zu erfüllen.

Projekt Bilder:

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